Ja ja, so is des…
Mit diesem Zitat aus dem gerade eben abgeschlossenen Filmprojekt “Tage Wie Jahre” melde ich mich hier mal wieder kurz zurück.
Die letzten Wochen bargen einiges an Arbeit und somit litt einmal mehr die Regelmäßigkeit der Wochenpost. Um einen kleinen Einblick in das zu bekommen, was mich so beschäftig hat, darf ich weiter verweisen auf den Blog von “Tage Wie Jahre” (tagewiejahrefilm.blogspot.com), der ein kleines Produktions-Tagebuch beinhaltet, u.a. mit Einblicken in die Musikproduktion.Die war wieder einmal recht üppig. Um es kurz zu machen: es begann mit Band-Aufnahmen im Dorian Gray Studio in Eichenau, ging über Schlagzeug-Overdubs von Stephan (Ebn) in Abensberg, Orgel-Aufnahmen mit Helmut (Zerlett) in Köln, Orchester-Aufnahmen mit dem Filmorchester-Babelsberg (ein irres, neues Studio!!) in Berlin bis hin zu den Aufnahmen mit dem Tenor Attilio Glaser, der die Schluss-”Arie” auf italienisch intonierte. Was für eine Odysee.. ..die für mich aber erst dann so richtig ihren Anfang fand. Ich war dann nämlich in der wenig beneidenswerten Situation, all diese unterschiedlichen Materialen wieder zusammenbringen zu müssen/dürfen um es wieder auf den Nenner zu bringen, den die Midi-Layouts darstellten und diesen sogar zu übertreffen.. Nun, bei aller Bescheidenheit darf ich doch meinem Stolz und meinem angeborenen Narzismus eine kleine Plattform bieten und behaupten, dass sich das Ergebnis schon hören lassen kann. Wobei das “schon” nur eine meiner angeborenen Bescheidenheit entspringende Diminuation Rechnung tragen soll
Die Premiere dieses Epos findet am 19. Juli im Kino in Abensberg statt. Nach der Premiere läuft “Tage Wie Jahre” noch eine ganze Woche dort im Kino im Abendprogramm!
Ansonsten kann ich berichten, dass ich von der Filmmusic Conference in Ubeda, Spanien zur diesjährigen Konferenz wieder eingeladen wurde. Letztes Jahr wurde ich dort ja geradezu mit (Jerry Goldsmith-) Preisen überhäuft (Übertreibung nicht ausgeschlossen). Dieses Mal aber darf ich mich in Form eines Vortrages, wie die Kollegen aus Hollywood, selbst präsentieren sowie an einem Klavier-Vortrags-Abend mit dem ehrenwerten Bruce Broughton und dem nicht minder ehrenwerten Joel McKneely teilnehmen. Auf Grund meiner nicht allzu übermäßig vorhandenen Klavierkenntnisse sicher eine Zitterpartie. Nach einigem Hin und Her werde ich die zehn Minuten mit einem der Songs aus “Tage Wie Jahre”, sowie mit der für Klavier adaptierten JULIAN-Suite füllen. Letzteres war ein Stück aus meinem Diplom-Konzert-Programm, eigentlich für Klavier, Solo-Geige und Streichorchester.
Ein Live-Hinweis sei an dieser Stelle noch genannt: mit anderen Werken meine ehemaligen Studienkollegen wird meine Suite für großes Orchester “Into The Blue” während meines Spanien-Aufenthaltes vom Konzertverein Isartal am 12.07. um 21 Uhr in Farchet aufgeführt. Mehr Informationen unter: www.isartal-konzertverein.de
So, dass sei’s an dieser Stelle auch schon gewesen. Es erwartet mich noch einiges an Arbeit in der Vorbreitung für Ubeda. Nach meiner Rückkehr gibt’s sicher wieder einiges zu berichten. In diesem Sinne vielen Dank für die Aufmerksamkeit und auf Wieder-Lesen!!